Freundeskreis Erweiterte Heilkunst e.V. Logo

Gemeinsam stark für eine ganzheitliche Medizin


Der Freundeskreis Erweiterte Heilkunst e.V. setzt sich ein für eine menschliche Medizin im Krankenhaus, auf der Grundlage kompetenter naturwissenschaftlicher Medizin, erweitert durch eine ganzheitliche insbesondere Anthroposophische Medizin, die den Menschen wertschätzt und in seiner individuellen Entwicklung fördert, unabhängig vom jeweiligen Krankenversicherungsstatus.

Der Freundeskreis Erweiterte Heilkunst unterstützt stationäre Integrative Medizin in Hamburg in verschiedener Form:

  • durch Öffentlichkeitsarbeit zur Anerkennung und Verbreitung Integrativer Medizin im Krankenhaus, insbesondere durch Veranstaltungen und Initiativen, u.a. die Initiative zur Gründung eines Integrativen Bürgerkrankenhauses in Hamburg
  • durch Unterstützung bedürftiger Patienten bei der Inanspruchnahme ganzheitlicher, insbesondere anthroposophisch orientierter Heilbehandlungen und Arzneimittel
  • durch Förderung von Pflegenden, Therapeuten und Ärzten bei der Wahrnehmung von Aus- und Weiterbildungsangeboten auf dem Gebiet der Integrativen Heilkunst

Möchten Sie noch mehr über unsere Aktivitäten wissen? Dann lesen Sie gern den Rückblick auf das Jahr 2016.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, freuen wir uns, wenn Sie Mitglied werden oder unsere Aktivitäten durch eine Spende mit ermöglichen. Machen Sie auch gern Menschen in Ihrem Umkreis auf unseren Verein aufmerksam und tragen Sie dazu bei, Integrative Medizin bekannter zu machen.

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Altersmedizin

Herausforderungen und Türöffner für einen medizinischen Wandel

Ein Vortrag von Dr. med. Jens Kramm

Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter. Bereits jetzt sind 650.000 Frauen und Männer älter als 90 Jahre, bis zum Jahr 2060 wird sich ihr Anteil auf rund 3,3 Millionen verfünffachen. In den vergangenen Jahren sind daher an vielen Krankenhäusern Zentren für Altersmedizin (Geriatrien) entstanden. Dort, aber auch in den Pflegeheimen und in den Praxen, versuchen sich die im Gesundheitswesen Tätigen den aus dem demographischen Wandel resultierenden medizinischen Herausforderungen zu stellen.

Doch dies ist nicht immer einfach. Wie sehen die richtigen Ansätze aus? Kann medizinisches Fachwissen problemlos auf alte Patienten übertragen werden? Ist es damit getan, die Liste der Medikamente bei steigender Anzahl von Diagnosen zu verlängern?

Die geriatrische Medizin löst sich zunehmend von der Fokussierung auf einzelne Krankheitsbilder und Organdefizite. Sie wendet sich in Diagnostik und Behandlung einzelnen Funktionsabläufen und den Phänomenen der Gesamtfunktion zu. Ein somit ganzheitlicher Ansatz, bei dem es lohnt, auch Aspekte einer integrativ erweiterten Medizin einfließen zu lassen.

Dr. med. Jens Kramm ist Facharzt für Innere Medizin, Palliativmedizin, Homöopathie und AnthroposophIsche Medizin (GAÄD). Er arbeitet als Oberarzt in der Klinik für Akutgeriatrie und Frührehabilitation am Asklepios Westklinikum Hamburg.

Mittwoch, den 17. Mai 2017 um 19 Uhr
in der GLS-Bank, Düsternstr. 10 (S-Bahn Stadthausbrücke), Hamburg
Eintritt 5,-€

 

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FreundeskreisFörderung ganzheitlicher Therapien

und Heilmittel:

FEH unterstützt Patienten mit geringem Einkommen

Der Verein Freundeskreis Erweiterte Heilkunst e.V. stellt ab sofort Fördermittel bereit, die Patienten mit geringem Einkommen bei der Inanspruchnahme von ganzheitlich orientierten Therapien und Arzneimitteln unterstützen sollen.

Der Hintergrund: Nach wie vor weigern sich diverse Krankenkassen, die Kosten für solche Therapien zu übernehmen. Die Konsequenz: Besonders Empfänger von Sozialleistungen können sich integrative Heilansätze schlichtweg nicht leisten. Hier setzt unsere Förderung an, die sich gleichermaßen an Empfänger von ALG II, Sozialhilfe, Erwerbsminderungs-
rente und andere Personengruppen mit geringem Einkommen richtet.

Wir übernehmen im Regelfall die Hälfte der Kosten für ganzheitliche Heilbehandlungen und/oder Arzneimittel. In begründeten Fällen können aber auch höhere Förderbeiträge bewilligt werden.

So geht’s

Reichen Sie einen formlosen, unterschriebenen Antrag auf Fördermittel bei uns ein. Stellen Sie darin kurz Ihre gesundheitliche und finanzielle Situation dar und schildern Sie, zu welchem Therapiezweck die Fördermittel verwendet werden sollen. Dem Antrag sind ferner beizufügen:

  • ein Nachweis der Einkommenssituation (z. B. Nachweise über den Empfang von ALG II, Erwerbsminderungsrente)
  • ein Nachweis über die Höhe der anfallenden oder bereits angefallenen Arznei/Therapie-Kosten
  • die Einverständniserklärung zur Speicherung und Verwendung von Antragstellerdaten
    Vordruck „Förderrichtlinien“ herunterladen
  • die Anerkenntnis der Richtlinien über die Vergabe von Fördermitteln
    Vordruck „Anlage“ herunterladen

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„Die beste Arznei für den Menschen ist der Mensch.
Der höchste Grad dieser Arznei ist die Liebe.“
Paracelsus