So hat sich die Station für Integrative Medizin entwickelt

 

1969
Der Beginn:
Krankenschwestern, Ärzten und engagierte Laien tun sich zusammen, um in Hamburg ein anthroposophisch geführtes Krankenhaus für den norddeutschen Raum zu realisieren. Sie gründen 1970 dazu einen gemeinnützigen Klinikverein, die heutige Victor Thylmann Gesellschaft.

Das Krankenhausprojekt und verschiedene Versuche, wie z.B. die Errichtung einer Praxis-/Belegklinik scheitern. 1984 wird das Krankenhausvorhaben endgültig aufgegeben.

1973
Beim Schopf gefasst:
Prof. Dr. Volker Fintelmann und die Oberärztin Dr. Ursula Schad ergreifen die Chance, die Anthroposophische Medizin im Bereich der Inneren Medizin erstmals in Hamburg, in einem Krankenhaus der DRK-Schwesternschaft Hamburg e.V. einzuführen.

1980
Mehrere Krankenhäuser wachsen zusammen:
Das anthroposophische Angebot wird Teil des Krankenhauses Rissen.

Nach einem Eigentümerwechsel in 2001 trägt es den Namen Asklepios Westklinikum Hamburg.

1997
Generationswechsel:
Dr. Jörn Klasen tritt die Nachfolge von Prof. Fintelmann in der Leitung der anthroposophisch-medizinischen Stationen an.

2009
Neues Führungsteam:
Dr. Michael Iskenius und Dr. Jens Kramm übernehmen die ärztliche Leitung der Station.
Dr. Jörn Klasen gründet im Asklepios Westklinikum Hamburg das Zentrum für Individuelle Ganzheitsmedizin.

2010
Erweitertes Behandlungsangebot:

Das ärztliche Führungsduo gibt der Station den Namen Station für Integrative Medizin.

Grund: Die Ärzte möchten so das Spektrum der Station deutlicher darstellen. Weil sie mit ihrer umfassenden Qualifikation den Patienten eine ganzheitliche Behandlung ermöglichen. Das heißt: In die schulmedizinische Innere Medizin kann auf Wunsch der Patienten ein Behandlungskonzept sowohl mit Anthroposophischer Medizin als auch Homöopathie integriert werden.

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Der Förderverein

Maßgeblicher Begleiter auf diesem Weg ist der Förderverein Victor Thylmann Gesellschaft. Verein zur Förderung der durch Anthroposophie erweiterten Medizin (seit 1981 unter diesem Namen aktiv). Er finanzierte aus Spenden z.B. Therapeuten- und Arztstellen. Zudem ermöglichten diese Spenden einen Teil des Umbaus der Stationsräume und die Ausstattung der anthroposophisch-medizinischen Stationen.

Er setzt sich dafür ein, dass mehr Menschen von diesem besonderen stationären Angebot erfahren können.

Der Freundeskreis

Noch mehr Tatkraft für die Öffentlichkeitsarbeit entfesselt seit 2010 die Initiative Freunde der Station für Integrative Medizin als Teil der Victor Thylmann Gesellschaft.