Tätigkeitsbericht für das Jahr 2016

Wir sind erfreut darüber, in den vergangenen zwölf Monaten erneut Mitarbeiterfortbildungen im Bereich der Anthroposophischen Pflege (Rhythmische Einreibungen) und Therapie (Musiktherapie, Heileurythmie, Wahrnehmungsübungen) bezuschusst zu haben. Gleichwohl hat sich die Situation auf der Station in Rissen, unser aller Herzenskind, weiter verändert und langjährige Mitarbeiter der Station wünschen sich eine menschengerechte Medizin.

Dies verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig und notwendig es ist, sich für alternative Projekte im öffentlichen Gesundheitswesen stark zu machen, bei denen ohne Wenn und Aber die PatientInnen im Mittelpunkt stehen. Nicht zuletzt deshalb haben wir im vergangenen Jahr die Initiative für ein Integratives Bürgerkrankenhaus maßgeblich unterstützt: Vorstandsmitglieder des Vereins Freundeskreis Erweiterte Heilkunst wirken tatkräftig auf verschiedenen Ebenen der Initiative mit. Sie erstellen Newsletter, betreuen die Überarbeitung der noch im Aufbau befindlichen Website, beantworten Anfragen und sind an der Erarbeitung eines Konzepts beteiligt.

Natürlich liegt uns das Thema Mildtätigkeit ebenfalls sehr am Herzen. Wie auf der ordentlichen Mitgliederversammlung am 16.5.2016 angekündigt, wollen wir die Bezuschussung ganzheitlicher, insbesondere anthroposophischer, Therapien und Medikamente in die Tat umzusetzen. Dafür wurden in den vergangenen Monaten alle notwendigen Weichen gestellt, so dass wir 2017 damit starten können. Unseren Vorschlag zur Ausgestaltung der Budgetierung der Fördermittel werden wir in der nächsten Mitgliederversammlung, die voraussichtlich im Juni stattfinden wird, zur Abstimmung vorlegen.

Zudem haben wir an der Website des Vereins einige textliche Änderungen und inhaltliche Erweiterungen vorgenommen. Zu finden ist dort jetzt nicht nur die Vereinssatzung, sondern auch ein Spendenformular und einen Mitgliedsantrag zum Download.

Viel Herzblut ist auch in ein anderes Projekt geflossen, mit dem unser Verein im Jahr 2017 startet – eine eigenständige Vortragsreihe zu Themen, die für das öffentliche Gesundheitswesen von Bedeutung sind. Wir freuen uns sehr, dass wir mit Dr. Jens Kramm (Hamburg) und Markus Peters (Bordesholm) zwei renommierte Mediziner für die ersten Vorträge gewinnen konnten.

Den Anfang macht Markus Peters im Februar mit einem Thema, das uns alle in zahlreichen Facetten angeht:

Umwelteinflüsse – Gesundheitsfolgen – Aufgaben für die Zukunft.
Wege aus der krankmachenden Wohlstandsfalle

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 10. Februar 2017, um 19 Uhr in der GLS-Bank, Düsternstr. 10, 20355 Hamburg (S-Bahnhof: Stadthausbrücke), statt.

Dr. Kramm wiederum wird am 17. Mai 2017 über das weite Feld der Altersmedizin referieren, das in Zeiten des demografischen Wandels von immer größerer Bedeutung wird.

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